NOTDIENST
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auch Samstag & Sonntag

 

Informationen für Tierärzte

 

Verehrte Kolleginnen und Kollegen,
gerne kommen wir dem Wunsch nach, die Überweisungen für Sie möglichst einfach zu gestalten.
Sie haben ab sofort die Möglichkeit, online Ihre Überweisung auszustellen und an uns zu versenden. Sollten Sie die Druckversion unseres Überweisungsformulars vorziehen, so bieten wir Ihnen gerne auch

diese Variante

.

 

 

 

Informationen für Tierbesitzer(innen)


Allgemeine Sprechstunde:
nach Vereinbarung

 

Impf-Sprechstunde:
Di 9.30 bis 17.00 Uhr

 

Vögel/Reptilien freie Sprechstunde:
Mo 10.00 bis 12.30 Uhr
und 17.30 bis 20.00 Uhr
Mi 10.00 bis 12.30 Uhr
Di, Do 15.00 bis 20.00 Uhr
Fr 9.30 bis 12.30 Uhr
und 14.30 bis 17.30 Uhr

 

Notdienstbereitschaft 24 Stunden
Auch samstags und sonntags

 

Tierklinik Dr. Krauß
Düsseldorf GmbH


Münsterstr. 359
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Telefon: 0211-626868
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Die sanfte Kastration bei der Hündin


Bei der sanften Kastration handelt es sich um einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff zur Entfernung der Eierstöcke und bei Bedarf auch der Gebärmutter mittels modernster Techniken aus der Humanmedizin. Dieser Eingriff ist weniger schmerzhaft für das Tier, die Narkosedauer ist reduziert. Zudem muss nach der Operation kein Halskragen getragen werden, und die Tiere sind nach der Operation schneller, im Allgemeinen nach 1-2 Tagen, wieder voll belastbar. Es ist nicht notwendig, die Tiere über einen längeren Zeitraum ruhig zu halten und an der Leine zu führen.

 

Kastration

 

Die sanfte Kastration ist ein laparoskopischer Eingriff; oft wird diese Technik auch Schlüsselllochchirurgie genannt. Mittels dreier kleiner Schnitte von nur je einem halben bis einem Zentimeter Länge kann die Bauchhöhle untersucht und die operative Entfernung der Eierstöcke durchgeführt werden. Dazu wird während der Operation die Bauchhöhle mit Kohlendioxid gefüllt, um Raum zum Untersuchen und Bewegen der Bauchhöhlenorgane zu schaffen, dieses wird nach Abschluss der Operation wieder entfernt. Über einen schwenkbaren Tisch kann die Darstellung der Organe mit nur geringster Manipulation erzielt werden. Durch die geringe Gewebemanipulation werden postoperative Schmerzen deutlich reduziert. Über einen der drei Schnitte wird mittels einer Kamera die Bauchhöhle untersucht, die anderen beiden Schnitte dienen dem Einführen von chirurgischen Instrumenten zur Durchführung der Kastration. Diese kann über den gesamten Zeitraum kontinuierlich mittels Videoendskopie überwacht werden. Die Schnitte werden intrakutan oder mittels Gewebekleber verschlossen, so dass keine Hautfäden das Tier postoperativ reizen. Die Wundheilung verläuft dadurch schneller und komplikationsloser.

 

Bei dieser Form der Kastration ist die Komplikationsrate insgesamt geringer als bei der konventionellen Methode der Kastration, bei der der Chirurg einen deutlich größeren Schnitt durchführen muss, um Eierstöcke und Gebärmutter entfernen zu können.

 

Vorteile der laparoskopischen Kastration:


  • geringere postoperative Schmerzen,
  • drei kleine Schnitte, die insgesamt kleiner sind als der konventionelle große Schnitt,
  • geringere Gefahr von Wundheilungsstörungen und anderen Komplikationen,
  • kein Halskragen nach der Operation,
  • kein Leinenzwang postoperativ,
  • ein kosmetisch schöneres Ergebnis,
  • zumeist kürzere Narkosedauer.